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Statuswechsel F in B / Härtefälle

Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung B für vorläufig Aufgenommene

In der Schweiz vorläufig aufgenommene Personen (Ausweis F) haben die Möglichkeit, nach einer gewissen Zeit ein Gesuch um die Erteilung einer ordentlichen Aufenthaltsbewilligung B zu stellen. Die Grundlagen hierzu legt Art. 84 Abs. 5 des Ausländer- und Integrationsgesetzes (AIG; SR 142.20). Im Groben sind die Voraussetzungen mindestens fünf Jahre Aufenthalt in der Schweiz und eine gute Integration. Unser Merkblatt gibt Ihnen Auskunft über die Details.

Gesuche zur Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung B können mit dem Gesuchsformular 1 und den notwendigen Beilagen über den Einwohnerdienst der Wohngemeinde eingereicht werden.

Merkblatt und Gesuchsformulare

Rechtliche Grundlagen

Art. 84 Abs. 5 des Ausländer- und Integrationsgesetzes AIG (SR 142.20)
Weisungen SEM AuG Ziffer 5.5.6.10

Härtefälle

Im Ausländer- und Integrationsgesetz ist unter Art. 30 Abs. 1 lit. b die Möglichkeit einer Abweichung von den üblichen Zulassungsvoraussetzungen für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung aufgeführt. Im Asylgesetz adressiert Art. 14 Abs. 2 lit. c diese Thematik. Damit kann schwerwiegenden persönlichen Härtefällen oder wichtigen öffentlichen Interessen Rechnung getragen werden. Die Art. 29 - 32 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit konkretisieren diese Artikel des Ausländer- und Integrationsgesetzes und des Asylgesetzes.

Bei diesen Rechtsartikeln handelt es sich um "Kann-Artikel". Das heisst, es besteht kein Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, selbst wenn alle Voraussetzungen erfüllt wären.